
Visuelle Medien des 18. und 19. Jahrhunderts und die Anfänge von Film & Kino
Bewegte Bilder sind Teil unserer Gesellschaft und es ist für jedermann selbstverständlich, sie immer und überall sehen und aufnehmen zu können. Doch vor nicht mehr als 100 Jahren sah dies ganz anders aus: Ziel der Fortbildung ist es daher in eine Zeit zurück zu führen, in der das Anschauen und der Besitz von (bewegten) Bildern noch etwas Besonderes darstellte. Denn auch vor der „Erfindung“ des Films um 1895 finden sich eine Vielzahl von visuellen Medien, in deren Tradition, technisch wie auch kulturgeschichtlich, der Film steht.
Die Fortbildung widmet sich diesen medialen Vorläufern wie Laterna Magica, Camera Obscura und Guckkasten und vermittelt, wie diese das „neue“ Medium Film prägten.
Dabei werden die Orte ihrer Aufführung, die industrielle und künstlerische Entwicklung und die gesellschaftliche Rezeption des Films und seiner medialen Vorgänger in den Blick genommen. Des weiteren werden Verbindungen zum Zeitgeschehen und gesellschaftliche Veränderungen im Zeitalter der Industrialisierung hergestellt.
Referentin: Dr. Andrea Haller, Kuratorin Deutsches Filminstitut
Donnerstag, 10. Mai 2012 - 14:30 - ca. 18:00 Uhr
Servicestelle Rheingau des Medienzentrums Rheingau-Taunus
in Geisenheim
Anmeldung hier möglich

|